CDU-Kreistagsfraktion fordert rasche Lösung zum Bevölkerungsschutz
Northeim (oH). Die Entscheidungsfindung zum notwendigen Neubau eines Katastrophenschutzzentrums im Landkreis Northeim entwickelt sich zur unendlichen Geschichte. Angesichts der wachsenden Bedohungen und Krisenlagen weltweit dängt die CDU-Kreistagsfraktion darauf, endlich Geschwindigkeit aufzunehmen, Entscheidungen zu treffen und der Verantwortung gegenüber der Bevölkerung beim Zivilschutz und der Katastrophenvorsorge gerecht zu werden.
Seit nunmehr zwei Jahren befassen sich die Gremien des Landkreises mit den immer neuen Überlegungen der Landrätin, eine solche Liegenschaft für den Landkreis Northeim zu schaffen. Dabei, so die CDU-Kreistagsfraktion in ihrer Mitteilung, gäbe es immer wieder Irrungen und Wirrungen. „Das Verhalten der Landrätin ist nur noch als erratisch zu bewerten. Wir müssen heute feststellen, dass auch nach zwei Jahren Diskussion noch nicht einmal eine Entscheidung getroffen worden ist. Angesichts der Lage halten wir das für nicht verantwortbar“, stellen die Christdemokraten fest und mahnen erneut zur Eile.
Man brauche jetzt eine Entscheidung und eine rasche Realisierung. Momentan müsse der Krisenstab des Landkreises unter provisorischen und völlig ungeeigneten räumlichen Bedingungen arbeiten. Sollte es zu größeren Krisenlagen oder gar kriegerischen Situationen kommen, sei der Landkreis Northeim praktisch unvorbreitet. Um den in der kommenden Woche tagen Fachausschuss zur Vorbereitung der Entscheidung, wie und wo ein solches Gebäude errichtet werden kann, mit notwendigen Informationen zu versorgen, habe die CDU die Landrätin überhaupt erst auffordern müssen, die notwendigen Unterlagen vorzulegen, das Votum weiterer Beteiligter einzuholen und einen Ortstermin vorzusehen.
Mit diesem Hin- und Her müsse nun endlich Schluss sein. Der Landkreis brauche eine rasche Lösung für den Bevölkerungsschutz – und eine Lösung, die praktikabel und planbar bezahlbar sei, fasst die CDU-Kreistagsfraktion ihre Forderung zusammen.